Laden...

Vollverschweißte Spiral-Rippenrohre

Rippenrohre sind die Hauptkomponenten von Economisern, Abhitzekesseln und zahlreichen anderen industriellen Wärmetauscher-Anwendungen. Sie sind mit Vollrippen oder mit segmentierten Rippen erhältlich. Die Geometrie der Rippenrohre wird den jeweils spezifischen Kundenanforderungen und Rauchgas-Eigenschaften angepasst: segmentierte Rippen werden hautsächlich bei Erdgasbefeuerung eingesetzt, Vollrippen dort, wo stärkere Verschmutzungen auftreten können.

Rosink-Werkstätten produziert sehr erfolgreich Spiral-Rippenrohre nach dem eigenen NOH-Verfahren (MAG-Verschweißung mit Zusatzwerkstoff). Darüber hinaus betreibt Rosink seit 2006 drei HF-Maschinen in den Nordhorner Fertigungsbetrieben. Alle Rippenrohre sind vollverschweißt und können in einer Vielzahl von unterschiedlichen Materialkombinationen und Abmessungen geliefert werden.

Um sicherzustellen, dass sie den Auftragsanforderungen entsprechen, durchlaufen die Rippenrohre eine Reihe von Prüfungen und Qualitätskontrollen. Daneben wird die Materialverfolgbarkeit während des gesamten Herstellungsverfahrens gewährleistet.

Das Qualitätsmanagement-System der Rosink-Werkstätten GmbH wurde auditiert und nach ISO 9001 zertifiziert. Regelmäßige Re-Audits sichern eine ständige Verbesserung der Qualitätsstandards bei den Rippenrohren und sämtlichen weiteren Rosink-Produkten. 

Rosink NOH-Rippenrohre

Bei dem so genannten NOH-Verfahren wird zur Fertigung eines Rippenrohres das Rippenband schraubenlinienförmig auf ein rotierendes Rohr gewickelt und die dem Rohrkörper zugewandte Schmalseite des Bandes mittels einer Schweißeinrichtung und Zusatzwerkstoff mit der Rohroberfläche verbunden (MAG-Verschweißung).

Auf diese Weise erfolgt die Herstellung einer dauerhaften, vollflächigen Verbindung, die im Durchschnitt bei 90% liegt und einen optimalen Wärmeübergang gewährleistet.

Aufgrund der hohen Schweißgeschwindigkeit (12-40 m/min. je nach Materialkombination) ist die Wärmeeinflußzone sehr gering. Auch die zulässige Aufhärtung in der Wärmeeinflußzone bleibt weit unter den vorgegebenen Höchstwerten der TRD, die auch im internationalen Standard verankert sind.

Rosink HF-Rippenrohre

Bei dem HF-Schweißverfahren für Rippenrohre wird das Rippenband hochkant um ein Rohr gewickelt und eine kontinuierliche Verschweißung hergestellt. Ein hochfrequenter Strom von ca. 450 kHZ wird mittels Kontakten auf das Rohr und die Rippe übertragen. Über den Widerstand in diesem Stromkreis wird die zum Schweißen benötigte Hitze erzeugt.

Durch die Widerstandsschweißung entsteht eine gleich starke Verbindung zwischen Rohr und Rippe, die wie bei dem NOH-Verfahren im Durchschnitt bei 90% liegt. Ein optimaler Wärmeübergang ist garantiert.